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Wie Sie in Ihrer Gemeinde aktive Mobilität fördern können? Mit Projekten und Initiativen, die Bewusstsein schaffen – das weckt den Ehrgeiz und bringt Bewegung in den Alltag.

Niederösterreichs Städte werden zu Radhauptstädten!

Die Radfreundlichkeit von Niederösterreichs Städten wird 2026 im Rahmen der „Radhauptstadt Zertifizierung“ zum dritten Mal bewertet. Welche Stadt hat in den letzten zwei Jahren am meisten zur Förderung des Radverkehrs beigetragen?

5 Sterne für Fahrradfreundlichkeit

Die „Radhauptstadt Zertifizierung“ wird alle zwei Jahre durchgeführt. Erhoben wird die aktuelle „Radfreundlichkeit“ sowie die Verbesserungen im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2024. Befragt werden alle Bezirkshauptstädte sowie Städte und Gemeinden mit über 9.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.  Die Bewertung orientiert sich großteils an quantitativ erfassbaren Daten, die nach einem einheitlichen Punkteschema bewertet werden. Insgesamt können bis zu fünf Sternen errungen werden. Auf die besten Radhauptstädte warten attraktive Preise.

Das Kernstück des Zertifizierungsprozesses bildet ein umfassender Fragebogen, der 2022 von den Verkehrsplanungsbüros Rosinak & Partner und Verracon gemeinsam mit Radland Niederösterreich ausgearbeitet wurde und seither von Radland Niederösterreich weiterentwickelt wurde. Der Fragebogen deckt die Themenbereiche Infrastruktur, Konzepte & Planung, Struktur & Organisation und Kampagnen & Öffentlichkeitsarbeit ab.

Im Zertifizierungsprozess werden außerdem Daten aus der Graphenintegrationsplattform (GIP) zu Netzlängen des Straßennetzes innerorts, der Radinfrastruktur und verkehrsberuhigter Straßen herangezogen und ausgewertet. Weiters wird der Anteil der für Radfahrer geöffneten Einbahnen ermittelt.

Der Startschuss für die Radhauptstadt Zertifizierung erfolgt am 1. Mai 2026. Die Befragung wird im Zeitraum Anfang Mai bis Ende Juli 2026 von den Mobilitätsmanagerinnen  und -managern des Mobilitätsmanagement Niederösterreich der NÖ.Regional mit den für Mobilitätsthemen zuständigen Gemeindevertreterinnen und -vertretern durchgeführt. Die Gemeinden erhalten zur Vorbereitung eine PDF-Version des Fragebogens.

Ergänzend zum Fragebogen wird den Gemeinden auch ein Datenblatt mit GIP-Auswertungen zur Verkehrsinfrastruktur in ihrer Gemeinde übermittelt. Auf Grund der Umstellung und Modernisierung im Rahmen des Projekts „GIP 2.0“ können die Auswertungen erst im Lauf des Sommers 2026 zur Verfügung gestellt werden. Die GIP-Daten werden von der Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten des Landes Niederösterreich bereitgestellt.

Die Kontrolle und Bewertung der eingereichten Daten erfolgt bis Ende August 2026. Alle zertifizierten Städte und Gemeinden werden im Rahmen einer Auszeichnungsfeier geehrt. Im Zuge dessen erhalten alle teilnehmenden Städte und Gemeinden außerdem einen individuellen Abschlussbericht mit einer Dokumentation bereits geleisteter Aktivitäten und Verbesserungsvorschlägen zur weiteren Förderung des Radverkehrs.

Am 8. Oktober 2026 werden alle zertifizierten Radhauptstädte im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in St. Pölten ausgezeichnet.

Der Landessieger, die 5 Regionssieger sowie der „Beste Aufsteiger“ werden mit der Radhauptstadt Trophäe ausgezeichnet. Alle teilnehmenden Städte erhalten ein Zertifikat. Für die besten teilnehmenden Städte und Gemeinden gibt es attraktive Preise (tba.).

Gerne können Sie uns bei Fragen direkt kontaktieren:

Radland NÖ – Agentur für Aktive Mobilität

DI Bernd Hildebrandt; 
bernd.hildebrandt@radland.at 
+43 664 827 1070