Unterwegs zur Schule

Haben Sie das gewusst: Kinder, die zu Fuß unterwegs sind, haben bessere Lernergebnisse! Also nichts wie los – SchulGehBus organisieren und ein tägliches Gemeinschaftserlebnis schaffen, das nicht nur die Beine fit macht, sondern auch den Kopf.

Elternhaltestelle

Mit der Elternhaltestelle können Kinder einen Teil des Schulweges selbst zurücklegen. Vorgefertigte Elternhaltestelle-Tafeln sind über NÖ regional erhältlich.

Einrichtung einer Elternhaltestelle

  • Die Elternhaltestelle wird so platziert, dass Schülerinnen und Schüler die Straße bis zur Schule nicht mehr queren müssen.
  • So möglich, ist sie mindestens 300 Meter von der Bildungseinrichtung entfernt, denn haltende Autos im Schulbereich behindern Sichtbeziehungen
  • Vor der Schule braucht es ausreichende Gehsteigbreiten und der Umweltverbund sollte zu Autofahrenden bevorzugt werden.
  • Verkehrszeichen: Parken verboten §52a/13a; Zusatztafel: Mo.-Fr. (werkt.) von 6-18.00h 


Damit diese aber auch am richtigen Standort platziert wird, schaut sich die NÖ Verkehrsberatung die Gegebenheiten im Schulumfeld vor Ort genau an. So werden Gefahrensituationen für die Schulkinder schon im Vorhinein verhindert.

Ein Beispiel aus der Praxis: Wienerwaldgymnasium (NÖ)

Mit der Elternhaltestelle wurde die Verkehrssituation vor der Schule deutlich entschärft. Die Umkehrschleife vor der Schule war unübersichtlich. Der Bus kämpfte sich durch die Gruppen von Schülerinnen und Schülern. Mehrere hundert Meter von der Schule entfernt wurde schließlich ein Fahrverbot eingerichtet. Ursprünglich war ein Schrankensystem angedacht. Das Fahrverbot ist jedoch ausreichend. Dem Personal, Menschen mit besonderen Bedürfnissen beziehungsweise anderen berechtigten Personen ist es erlaubt, vor der Schule zu parken.

Die Elternhaltestelle wurde in Form einer Umkehrschleife errichtet, sodass die Eltern die Kinder bei einer Ausstiegsstelle (Haltemöglichkeit), sicher aussteigen lassen können.

Elternhaltestelle-Tafeln erhältlich

Neben der Kennzeichnung mit Verkehrszeichen macht es Sinn, die Elternhaltestell mittels Bodenmarkierung gut sichtbar zu machen.

Sie können einzelne Exemplare kostenfrei beziehen. Jedes Schild wird dabei personalisiert mit „Dies ist eine Initiative der (Stadt-/ Markt-)Gemeinde Musterdorf und dem Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional.“ Voraussetzung dafür bzw. die Förderung für bis zu drei Elternhaltestelle Schilder durch das Regionale Mobilitätsmanagement ist eine vorhergehende Verkehrsberatung. Die Steher und das Befestigungsmaterial der Schilder sind von den Gemeinden selbst zu tragen.

Einfach bei post.ru7@noel.gv.at um eine kostenlose Verkehrsberatung ansuchen und schon kontaktieren Sie eigens geschulte Verkehrsberater der NÖ.Regional hinsichtlich einer Vor-Ort-Besichtigung.