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Radhauptstadt NÖ: Erstmals Auszeichnungen für radfahrfreundliche Städte in Niederösterreich

Baden wird Radhauptstadt - LHF J. Mikl-Leitner gratuliert

Utl.: Baden bei Wien wird Radhauptstadt – Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko gratulieren den Siegern

(St. Pölten am 25. Oktober 2022) – Bei einem feierlichen Festakt in der Landeszentrale der HYPO NOE in St. Pölten gratulierten Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko den Vertretern jener niederösterreichischen Städte und Gemeinden, die erstmals zur Radhauptstadt zertifiziert wurden. Der Festakt bildet den Abschluss des Zertifizierungsprozesses, in dem Niederösterreichs Bezirkshauptstädte sowie Städte und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf ihre Radfahrfreundlichkeit geprüft und bewertet wurden. Als Landessieger 2022 und damit als radfahrfreundlichste Stadt Niederösterreichs konnte sich Baden bei Wien behaupten. Darüber hinaus wurden Tulln an der Donau, Korneuburg, Horn und Amstetten als Regionssieger gekürt. Alle Regionssieger erhielten von Landeshauptfrau Mikl-Leitner als Zeichen der Anerkennung eine Trophäe überreicht.

Radfahrfreundlichkeit objektiv bewertet

„Mit der erstmaligen Zertifizierung der Radhauptstädte setzen wir eine weitere Maßnahme für die aktive Mobilität. Die Zertifizierung würdigt die Anstrengungen der Städte und Gemeinden im Bereich der Radfahrfreundlichkeit und soll zukünftig ein Ansporn sein, den Radverkehrsanteil in Niederösterreich noch weiter zu steigern“, unterstrich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

„Die Zertifizierung als Radhauptstadt bringt den hohen Wert zum Ausdruck, den Niederösterreich der aktiven Mobilität beimisst. Und sie verschafft uns einen systematischen Überblick über die bisherigen Tätigkeiten und Maßnahmen die von Seiten der Städte und Gemeinden für das Radfahren und Zufußgehen gesetzt wurden – so können wir in Zukunft den Fortschritt Jahr für Jahr belegen“, führte Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko aus.

Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin von Radland Niederösterreich, zeigte sich zufrieden: „Mittels dieses klar strukturierte Zertifizierungsprozesses konnten wir die Qualität unterschiedlichster Maßnahmen und Aktivitäten zur Förderung des Radverkehrs gut darstellen. Mit dem nunmehr erhobenen Ist-Stand haben wir erstmals einen gemeinsamen Ausgangspunkt geschaffen, um die weiteren zukünftigen Entwicklungen in diesem Bereich, nachvollziehbar messen und darstellen zu können.“ Radland Niederösterreich hat als Agentur des Landes Niederösterreich die neuen Zertifizierungsmaßnahmen organisatorisch begleitet und steht den Städten für Fragen zur nächsten Zertifizierungsrunde im Jahr 2024 zur Verfügung.

5 Sterne für Radfahrfreundlichkeit

Für die Bewertung der Radfahrfreundlichkeit wurden einerseits quantitativ messbare Daten zur Verkehrsinfrastruktur herangezogen, wie etwa die Netzlängen des Straßennetzes bzw. der Radinfrastruktur oder die Anzahl der für Radfahrerinnen und Radfahrer geöffneten Einbahnen. Darüber hinaus mussten die Gemeindevertreterinnen und -vertreter einen Online-Fragebogen mit Fragen zu den Bereichen Infrastruktur, Konzepten und Planung, Struktur und Organisation sowie Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit beantworten.

Die vorliegenden Daten wurden anhand eines einheitlichen Punkteschemas bewertet. Die Einstufung der Städte von 1 bis 5 Sternen erfolgte dann auf Basis des Gesamtergebnisses. Bei der Berechnung der Punkte für alle Kategorien zeigte sich, dass es ein knappes Rennen zwischen den Regionssiegern war, nur wenige Punkte trennten die Städte und Gemeinden.

Baden bei Wien war in allen vier Bereichen unter den besten Städten und ging somit als Landessieger hervor. Als Preis stellt der ÖAMTC der Stadt Baden eine neue Radservice-Station zur Verfügung. „Die Radservice-Station ist mit Werkzeugen, einer Luftpumpe und einer gepolsterten Radhalterung ausgestattet und ermöglicht Fahrradfahrerinnen und -fahrern unterwegs kleinere Reparaturen an ihren Fahrrädern vorzunehmen“, erläuterte der ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich, Burgenland, Ernst Kloboucnik, der ebenfalls vor Ort dem Landessieger Baden gratulierte.

Nächste Zertifizierung 2024

Die Zertifizierung der Radhauptstädte soll fortan alle zwei Jahre wiederholt werden. Der nächste Zertifizierungsprozess findet also im Jahr 2024 statt. Alle Informationen dazu unter www.radhauptstadt.at. Bei zukünftigen Zertifizierungen wird es auch einen Sonderpreis für jene Stadt bzw. Gemeinde geben, die sich im Bereich Radfahrfreundlichkeit im Vergleich zum Jahr 2022 am stärksten weiterentwickelt hat.

Zertifizierte Radhauptstädte 2022

Alle Regionssieger erreichten 3 Sterne – Baden konnte sich knapp vor seinen Mitbewerbern durchsetzen.

Landessieger 2022 und Regionssieger Industrieviertel: Baden bei Wien – 3 Sterne

Regionssieger NÖ Mitte: Tulln an der Donau – 3 Sterne
Regionssieger Weinviertel: Korneuburg – 3 Sterne
Regionssieger Waldviertel: Horn – 3 Sterne
Regionssieger Mostviertel: Amstetten – 3 Sterne